Filmempfehlung: More Than Honey (2012)

Filmempfehlung: More Than Honey (2012)

Albert Einstein soll gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, dann sterben vier Jahre später auch die Menschen aus“. Der Film More Than Honey zeigt in eindrucksvollen Bildern die Ursachen und Auswirkungen des Bienensterbens – und wie Chinesen versuchen, Obstbäume von Hand zu bestäuben.


In den Medien oder anderswo hat sicher jeder von uns schon einmal den Begriff „Bienensterben“ gehört. Jetzt könnte man natürlich fragen, was daran schlimmer sein soll als am Verschwinden irgend einer anderen Tierart. Eine Antwort liefert der schweizer Dokumentarfilm More Than Honey aus dem Jahr 2012. Er führt den Zuschauer von einem schweizer Imker in den Alpen rund um den Erdball: Zu den Mandelplantagen und Wanderimkern in den USA, die versuchen, dem Bienensterben mit der Chemiekeule Herr zu werden. Zu Obstplantagen in China, wo die Bäume von Menschen bestäubt werden – ein ebenso ulkiger wie erschreckender Anblick. Und nach Australien – dem Kontinent, der noch frei von der Varroamilbe ist. Dazu verrät er, ob die sogenannte Killerbiene“ eine Gefahr für Menschen, oder vielleicht die Rettung der Bienen ist.

Ganz besonders beeindruckend sind die Filmaufnahmen aus dem Leben der Bienen – von der Brutpflege, dem Nestbau, aber auch von den Auswirkungen von Parasiten- und Krankheitsbefall. Echt erstaunlich, was die heutige Kameratechnik so alles möglich macht! 😉

Mich selber haben Bienen bis heute nur am Rande interessiert, aber More Than Honey hat schon nach dem ersten Sehen einen festen Platz in meinem BluRay-Regal bekommen!

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